• 24Jan

    Analog:
    Die analoge Welle besteht aus den 4 Eigenschaften der Periode, der Amplitude, der Frequenz und der Phase. Sie sind ständig veränderbare physikalische Größen und werden proportional zu anderen physikalischen Größen dargestellt.

    Digital:
    Die Digitalisierung wandelt mit einer Zählweise die analogen Signale in digitale Daten um. Sie orientiert sich an nur zwei Werten der analogen Welle an den maximalen Ausschlag und dem Nullwert der Amplitude. Diese Werte werden in ganze Zahlen umgewandelt, nämlich 0 und 1. Die Daten werden so einfacher und kompakter digital umgewandelt, dieses Verfahren nennt man auch Amplitudenmodulation (AM). So entsteht aus einer Sinuskurve ein treppenförmiges Säulendiagramm. Die wichtigsten Eigenschaften werden moduliert zusammengefasst.

  • 24Jan

    Das 2004 eingeführte Universal Mobile Telecommunications System (UMTS) verschickt Datenpakete viel schneller als die restlichen Mobilfunknetze, genau mit einer Geschwindigkeit von 384kBit/s. UMTS ist sehr viel weiter fortgeschritten als die anderen Handynetze. Es hat Funktionen wie Videoübertragungen, Internetzugang, Navigationssystem, Bankdienste und interaktives Fernsehen. Bei den anderen Mobilfunknetzen wären diese Funktionen schon allein wegen der geringeren Datenübertragungsrate nicht möglich bzw. nur sehr eingeschränkt verfügbar. Im Dezember 2006 wurden genau 47,3 Millionen UMTS-Nutzer ermittelt. Durch die Breitband Funktechnik von UMTS ermöglicht dieses System das Senden und Empfangen von Dateien zum gleichen Zeitpunkt. Es kann gleichzeitig in verschiedenen Frequenzbereichen arbeiten. Die maximale Sendeleistung von UMTS liegt 0,125 – 0,25Watt.

  • 24Jan

    Das E-Netz erschien nur kurz nach dem D-Netz 1994. Die Unterschiede zwischen den Beiden im Frequenzbereich, wo das E-Netz bei 1800MHz liegt und eine kleinere Sende-/Empfangsleistung von 1 Watt besitzt, was die Akkus der Geräte noch mehr schont. Diese geringere Sendeleistung benötigt natürlich mehr Funkstationen, durch die höhere Frequenz und der geringeren Leistung liegt die Reichweite der Signale bei unter 10km. Das D-Netz hingegen verschickt seine Signale genau 37,8km weit. Besondere Firmenvertreter dieses Mobilfunknetzes sind E-Plus und O2 (früher: Viag Interkom)

  • 24Jan

    1991 setzt die Deutsche Telekom das erste digitale Mobilfunknetz in die Welt. Beim D-Netz trat das lang erwartete GSM (Global System for Mobile Communications) in Kraft. Mit dem GSM konnten die Benutzer des D-Netzes nun auch mit Benutzern anderer Mobilfunknetze aus anderen Ländern telefonieren oder Daten austauschen. Es ermöglichte eine weltweit größere Zusammenarbeit zwischen den Mobilfunknetzen. Der Frequenzbereich dieses Mobilfunksystems lag bei 900MHz. Die Datenübertragungsrate konnte konstant bei 9,6kBit/s gehalten werden, unabhängig vom Standort. Auf 2 Watt sank die Sende-/Empfangsleistung der Geräte, schont somit den Akku und ermöglicht eine längere Bereitschaftszeit des Mobiltelefons. 1994 findet sich dann auch die Funktion der SMS im ersten digitalen Netz ein. Rekordverdächtig war die Teilnehmerzahl des D-Netzes mit 4 Millionen. Das D-Netz wird noch heute verwendet

  • 24Jan

    Das C-Netz war ein „analoges, zellulares Mobilfunknetz“, das bedeutet dass Deutschland immer noch in 175 Gebiete eingeteilt war, mit verschieden Vorwahlen und man den genauen Standort des Empfängers wissen musste um ihn zu erreichen. 1985 kam die offizielle Einführung des C-Netzes. Es wurde hauptsächlich in Deutschland, Portugal und Südafrika benutzt. Ein internationales Roaming (Zusammenarbeiten zweier Mobilfunknetze) war noch nicht möglich, da die Standarts der Mobilfunknetze anderer Länder nicht mit dem des C-Netzes übereinstimmten. Eine wichtige Erneuerung war die gemeinsame Vorwahl 0161/0160 . Es musste keine Vorwahl mehr für die jeweilige Funkzone des Empfängers eingegeben werden, also war es vollkommen gleichgültig ob der Anrufer wusste wo sich sein Empfänger befindet oder nicht und wenn während des Gesprächs die Funkzone gewechselt wurde, wurde die Verbindung nicht mehr unterbrochen. Sie wurde automatisch von der nächsten Funkstation übernommen („Handover“). Erstmals wurden die analogen Funksignale verschlüsselt, so dass ein Abhören der Leitung mit einfachen Funkgeräten nicht mehr möglich war. Die Simkarte wurde ebenfalls zu dieser Zeit geschaffen. Eine Plastikkarte mit einem Magnetstreifen der die persönliche Rufnummer des Mobilfunknetzteilnehmers gespeichert hat. Später wurde die Simkarte verfeinert durch den Einbau eines Chips anstatt des Magnetstreifens. Die Sende- und Empfangsleistung der derzeitigen Geräte lag bei 15 Watt. Mit dem C-Netz gelang auch eine Datenübertragung mit bis zu 14kBit/s, doch diese Rate war sehr abhängig vom Standort des Senders und Empfängers und erreichte so nur selten die wirklichen 14kBit/s. Die Apparate haben sich nicht nur technisch verändert sondern auch vom Äußerlichen her. Das Design war nun Handkofferähnlich, das Gewicht lag nur noch bei ca. 4-5 Kilogramm. Eine Besonderheit war das 1992 produzierte „mini-porty“ von Philips, weil es nur ein Gewicht von 625 Gramm hatte. Preislich wurden die Tarife und Geräte humaner. Der Gerätepreis lag bei 5000 bis 10000Mark und der monatliche Grundpreis lag anfangs noch bei 120Mark fiel aber relativ zügig auf nur 19Mark. Das Mobiltelefonieren wurde somit einer breiteren Bevölkerungsgruppe angeboten und so kam es auch 1993 zu der hohen Benutzeranzahl des C-Netzes von 850000. Am 31.12.2000 wurde aber auch das C-Netz abgeschaltet, welches die Mobiltelefonie weit nach vorne brachte.

  • 24Jan

    Die Betriebszeit vom B-Netz war von 1972 bis 1994, als es letztendlich vom C-Netz komplett abgelöst wurde. Für die gesamte Bevölkerung wurde durch die Einführung des B-Netzes das Mobiltelefonieren trotzdem nicht ermöglich, da die Preise mit 12000Mark für ein Gerät und 270 bis 120Mark monatliche Grundgebühr keineswegs Sachen für jedermann waren. Hauptsächlich stand das Mobiltelefonieren nur ranghohen Politikern und Menschen aus der gehobenen Bevölkerungsschicht zur Verfügung. Die Teilnehmerkapazität lag anfangs bei 16000 und konnte später auf 27000 ausgebaut werden, da man die Frequenzbereiche vom A-Netz übernahm. Die Frequenzbereiche lagen bei 148,41 MHz bis 149,13 MHz / 153,01 MHz bis 153,73 MHz und 157,61 MHz bis 158,33 MHz / 162,21 MHz bis 162,93 MHz. Am 31.12.1994 wurde das B-Netz dann offiziell in Deutschland abgeschaltet.

  • 24Jan

    Das so genannte A-Netz war das erste deutsche Mobilfunknetz. Es wurde 1958 von der deutschen Bundespost eingeführt und 1977 vom B-Netz verdrängt. Die ursprüngliche Bezeichnung für das A-Netz war „Öffentlicher beweglicher Landfunk“ (ÖbL) . Das System beruhte auf analoge Signale. Der Frequenzbereich dieses Mobilfunknetzes lag zwischen 156 und 174MHz. Zu dieser Zeit lief der Gesprächsaufbau sehr kompliziert und umständlich ab. Beide Leitungen mussten „per Hand“ verbunden werden. Die damalige Vorwahl für das A-Netz lautete 010, aber man musste den Standpunkt des Empfängers wissen um mit ihm mobil telefonieren zu können. Das deutsche Funknetz wurde in Bereiche geteilt, welche einen Durchmesser von 30 – 50km besaßen. Sobald man den Funkbereich verlassen hat, wurde die Verbindung abgebrochen und man musste den Empfänger neu anwählen.

    Im Jahre 1958 waren die ersten Mobiltelefone nicht billig und auch nicht gerade kompakt. Sie kosteten zwischen 8000 – 15000DM (zum Vergleich: ein VW Käfer 5000DM) und wogen um die 12kg. Diese Telefone konnten nur in Autos eingebaut werden, welche einen großen Kofferraum besaßen. Eine Grundgebühr war ebenfalls schon vorhanden und lag bei 66DM monatlich, der Tarif bei 1,73DM/Min. Somit war das Mobiltelefonieren nur für die obere Gesellschaftsschicht möglich. Trotz dieser hohen Preise war die Nachfrage groß. Die Kapazität von 11000 Teilnehmern wurde 1971 erreicht, daraus folgte ein Anstieg der Grundgebühr auf bis zu 270DM. Letztendlich waren 80% der Fläche Westdeutschlands mit dem A-Funknetz bedeckt.

    1972 ging das B-Netz an den Start und löste 1977 vollständig das A-Netz ab. Im letzten Jahr des A-Netzes wurde es noch von 787 Teilnehmern benutzt.

  • 24Jan

    Mit einer Membran akustische Schwingungen aufnehmen und über mechanische hin zu elektrischen Wellen umwandeln, das war die Ideologie des Telefons. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam man zu dieser Entdeckung. Geräte mit so einer Funktion nannte man dann „Telefon“.

    Zum Mobilfunk kam es dann 1926, als in Zügen der Reichsbahn und Reichspost auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin, mit einer neuartigen Entwicklung, den Gästen aus der 1. Klasse das Telefonieren ermöglicht wurde. Die elektrischen Wellen wurden über Antennen auf dem Zug an Telegraphenleitungen, welche neben den Gleisen platziert wurden, übertragen. Von Zugvermittlungsstellen wurden diese Gespräche dann mit dem Festnetz verbunden.

    1958 kam die nächste große Entwicklung: Das A-Netz wurde geschaffen und es konnte nun während der Autofahrt telefoniert werden. Die Einbauten hatten ein Gewicht von 16kg und wurden deswegen größtenteils im Kofferraum verbaut. Vom Preis sollte man am Besten gar nicht sprechen, bei 15000Mark für eine Automobiltelefonanlage war es damals nur der oberen Gesellschaftsschicht möglich mobil zu telefonieren. Doch um einen anderen Gesprächsteilnehmer zu erreichen, musste man den genauen Standpunkt des zu Erreichenden wissen, da es für jeden Umkreis von ca. 50km eine neue Vorwahl gab.

    1974 kam es dann zum B-Netz, welches weitreichende Telefonate ermöglichte, die Gespräche wurden auch nicht mehr per Hand vermittelt, wie es beim A-Netz der Fall war, sondern jetzt schon automatisch. Die Bundespost bediente schon mit dem B-Netz bis zu 27000 Kunden.

    Im Jahre 1985 wurde das 3. Telefonnetz eingeführt, das C-Netz. Nun besaß man endlich seine eigene Rufnummer durch die Geburt der Simkarte. Eine kleine Plastikkarte mit einem Magnetstreifen, welcher später von einem Chip ersetzt wurde. So war die Rufnummer nicht mehr vom Gerät abhängig, sondern jeder Nutzer hatte seine persönliche Nummer auf einer kleinen Simkarte, eine wichtige Entwicklung. Der Standort des Empfängers war also auch nicht mehr von allzu großer Bedeutung, die Vorwahlen für jeden einzelnen Bezirk von 50km wurden abgeschafft. Datenübertragungen erfolgten jetzt auch schon mit einer Rate von bis zu 14kBit/s. Die Geräte selbst haben sich natürlich auch verbessert. Sie wurden wesentlich leichter und wogen jetzt um die 4-5 Kilogramm. Das Design war Handkofferähnlich. Der Höhepunkt des C-Netzes kam 1993, als es über ca. 850000 Benutzer verfügte. Diese extreme Steigerung war die Folge von den starken Preisnachlässen. Das Mobiltelefonieren war nicht mehr nur der reichen Bevölkerung möglich. Letztendlich brachte das C-Netz viele Modernisierungen mit sich.

    1991 ging das erste digitale Netz an den Start, das D-Netz. Die Sprachqualität verbesserte sich enorm und die ersten SMS (Short Message Service) konnten versendet werden. Die Datenübertragungsrate hielt sich konstant bei mindestens 9,6kBit/s, beim C-Netz war sie noch sehr schwankend, da es vom Empfangsbereich stark abhängig war. Die Anzahl der mobiltelefonierenden Bevölkerung stieg auf 4 Millionen.

    Schnell gefolgt geht 1994 das E-Netz in Betrieb. Insgesamt verbesserte das E-Netz wieder die Sprachqualität und verringerte die Sendeleistung auf 1 Watt um den Batterieverbrauch zu senken.

    Die Zukunft liegt nun im UMTS (Universal Mobile Telecommunications System), welches 2004 geschaffen wurde. Es bietet viele neue Möglichkeiten wie Videomitteilungen, interaktives Fernsehen und online browsing. Die Datenübertragungsrate stieg auf ganze 384kBit/s. Weltweit wurden Ende 2006 47,3 Millionen UMTS-Benutzer gezählt.

   Neue Beiträge »

Letzte Kommentare

  • Mein Mann hat gestern sein Handy nach Monaten das erste mal ...
  • Ich kann leider nicht so gute Erfahrungen mit der Firma Herm...
  • hey ich will sofort die kündigung von tunclub auf meine hand...
  • Eine Hundehaftpflicht ist auf jeden Fall sinnvoll. Man kann ...
  • Im Nachgang zu meinem Post: Januar 18th, 2010 am 17:12 ergib...